Allgemeine Geschäftsbedingungen
für die Erstellung von Websites und zugehörige Leistungen
§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
(1)Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Gross Simulation, Inhaber Andreas Gross (nachfolgend „Auftragnehmer“), und dem Auftraggeber über die Erstellung von Websites sowie damit zusammenhängende Leistungen.
(2)Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
(3)Verbraucher im Sinne dieser Bedingungen ist jede natürliche Person, die den Vertrag zu Zwecken schließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist, wer bei Abschluss des Vertrags in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
§ 2 Vertragsschluss
(1)Die Darstellung der Leistungen auf der Website oder in Anzeigen stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Anfrage.
(2)Auf Grundlage eines Gesprächs unterbreitet der Auftragnehmer ein schriftliches Angebot mit Leistungsbeschreibung und Festpreis. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber dieses Angebot in Textform annimmt.
(3)Angebote sind, sofern nicht anders angegeben, dreißig Tage ab Ausstellungsdatum gültig.
§ 3 Leistungsumfang
(1)Der Umfang der Leistungen ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot. Der Auftragnehmer schuldet die Herstellung einer funktionsfähigen Website nach den dort beschriebenen Vorgaben (Werkvertrag im Sinne des § 631 BGB).
(2)Sofern nicht abweichend vereinbart, umfasst die Leistung: Beratung, Gestaltung und technische Umsetzung, Einrichtung von Hosting und Transportverschlüsselung, Anlage der E-Mail-Postfächer, Umzug einer bestehenden Domain, Anlage von Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Hinweis, Grundeinrichtung für Suchmaschinen sowie eine Einweisung in die Bedienung.
(3)Nicht geschuldet sind – soweit nicht ausdrücklich vereinbart – die Erstellung von Texten und Bildmaterial, die Erstellung eines Logos, laufende Betreuung, Suchmaschinenoptimierung über die Grundeinrichtung hinaus sowie die Erstellung oder Prüfung von Rechtstexten durch einen Rechtsanwalt.
(4)Der Auftragnehmer schuldet kein bestimmtes wirtschaftliches Ergebnis, insbesondere keine bestimmte Platzierung in Suchmaschinen, keine bestimmte Besucherzahl und keinen bestimmten Umsatz. Auf der Website oder in Angeboten dargestellte Berechnungen sind Modellrechnungen auf Grundlage der jeweils angegebenen Annahmen und stellen keine Zusicherung dar.
§ 4 Mitwirkung des Auftraggebers
(1)Der Auftraggeber stellt die erforderlichen Inhalte – insbesondere Texte, Bilder, Logos und Angaben für das Impressum – rechtzeitig und in geeigneter Form bereit und benennt einen Ansprechpartner.
(2)Der Auftraggeber sichert zu, dass er an den überlassenen Inhalten die erforderlichen Rechte besitzt und deren Verwendung keine Rechte Dritter verletzt. Er stellt den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer Verletzung dieser Zusicherung beruhen, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung. Dies gilt nicht, soweit der Auftraggeber die Rechtsverletzung nicht zu vertreten hat.
(3)Kommt der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten trotz Aufforderung und angemessener Fristsetzung nicht nach, verlängern sich vereinbarte Termine entsprechend.
§ 5 Termine und Ausführung
(1)Die übliche Bearbeitungszeit beträgt zwei bis drei Wochen ab Freigabe des Entwurfs und vollständiger Bereitstellung der Inhalte. Auf ausdrücklichen Wunsch kann eine verkürzte Bearbeitung von einer Woche vereinbart werden.
(2)Termine sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als solche vereinbart wurden.
§ 6 Abnahme
(1)Nach Fertigstellung stellt der Auftragnehmer die Website unter einer Vorschauadresse zur Prüfung bereit und fordert zur Abnahme auf.
(2)Der Auftraggeber prüft das Werk und erklärt die Abnahme in Textform. Teilt der Auftraggeber innerhalb von vierzehn Tagen nach Aufforderung weder die Abnahme noch konkrete Mängel mit, gilt das Werk als abgenommen. Auf diese Wirkung wird in der Aufforderung gesondert hingewiesen.
(3)Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.
§ 7 Vergütung und Zahlung
(1)Die Vergütung ergibt sich aus dem Angebot. Sofern nicht abweichend vereinbart, beträgt sie für die Erstellung einer Website 1.500 € einmalig, für die Ergänzung um einen Shop mit Buchungssystem 700 € zusätzlich.
(2)Der Auftragnehmer ist Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG. Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen und nicht erhoben.
(3)Die Rechnung wird nach Abnahme gestellt und ist innerhalb von vierzehn Tagen ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei Aufträgen über 3.000 € kann eine Abschlagszahlung von fünfzig Prozent bei Auftragsbeginn vereinbart werden.
(4)Die laufenden Kosten für Hosting und E-Mail von derzeit 7,95 € monatlich schuldet der Auftraggeber nach Übertragung des Hostingvertrags unmittelbar dem Hostinganbieter. Der Auftragnehmer erhält hieraus keine Vergütung.
§ 8 Nutzungsrechte
(1)Der Auftragnehmer räumt dem Auftraggeber mit vollständiger Zahlung der Vergütung das zeitlich, räumlich und inhaltlich unbeschränkte, ausschließliche Recht ein, die erstellte Website zu nutzen, zu vervielfältigen, zu bearbeiten und weiterzuentwickeln.
(2)Ausgenommen hiervon sind allgemeine Programmbestandteile und Werkzeuge, die der Auftragnehmer projektübergreifend einsetzt, sowie Software Dritter. Hieran wird ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den Betrieb der Website eingeräumt.
(3)Der Auftragnehmer ist berechtigt, die erstellte Website unter Nennung des Auftraggebers als Referenz zu benennen. Der Auftraggeber kann dem jederzeit in Textform widersprechen.
§ 9 Hosting, Zugangsdaten und Übergabe
(1)Nach Fertigstellung wird der Hostingvertrag auf den Auftraggeber übertragen. Domain, Vertragsverhältnis und sämtliche Zugangsdaten stehen anschließend ausschließlich dem Auftraggeber zu.
(2)Der Auftragnehmer behält einen Zugang zu Wartungszwecken, sofern der Auftraggeber dem nicht widerspricht. Der Auftraggeber kann diesen Zugang jederzeit ohne Angabe von Gründen sperren lassen.
(3)Für den Betrieb der Website nach Übergabe, insbesondere für Verfügbarkeit, Datensicherung und Aktualität der Inhalte, ist der Auftraggeber verantwortlich, soweit nicht gesondert eine Betreuung vereinbart wurde.
§ 10 Mängelansprüche
(1)Es gelten die gesetzlichen Bestimmungen des Werkvertragsrechts. Der Auftraggeber hat zunächst Anspruch auf Nacherfüllung.
(2)Kein Mangel liegt vor bei Abweichungen in der Darstellung durch unterschiedliche Browser, Bildschirme oder Endgeräte, soweit die Nutzbarkeit nicht wesentlich beeinträchtigt ist, sowie bei Beeinträchtigungen, die auf nachträglichen Änderungen durch den Auftraggeber oder Dritte beruhen.
(3)Gegenüber Unternehmern beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche ein Jahr ab Abnahme. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Fristen. Diese Beschränkung gilt nicht bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, arglistigem Verschweigen eines Mangels sowie bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
§ 11 Haftung
(1)Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes sowie im Umfang einer übernommenen Garantie.
(2)Bei einfach fahrlässiger Verletzung einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf, ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
(3)Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.
(4)Der Auftragnehmer haftet nicht für Inhalte, die der Auftraggeber selbst einstellt oder ändert, sowie nicht für Störungen, die im Verantwortungsbereich des Hostinganbieters oder anderer Dritter liegen.
§ 12 Vertraulichkeit und Datenschutz
(1)Beide Vertragsparteien behandeln alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen Betriebsinterna vertraulich, insbesondere Zugangsdaten.
(2)Zur Verarbeitung personenbezogener Daten wird auf die gesonderten Datenschutzhinweise verwiesen.
§ 13 Schlussbestimmungen
(1)Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch der Schutz zwingender Vorschriften des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts nicht entzogen wird.
(2)Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand Osnabrück.
(3)Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen der Textform. Das gilt auch für die Aufhebung dieses Formerfordernisses.
(4)Sollte eine Bestimmung unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
(5)Der Auftragnehmer ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder bereit noch verpflichtet. Die Europäische Kommission stellt unter ec.europa.eu/consumers/odr eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit.
Stand: 08/2026 · Impressum · Datenschutz · Widerruf